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Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V.

„Erinnern wir uns, dass alles Leben unabänderlich an den Verlauf chemischer Vorgänge gebunden ist. Bekanntlich ist alles materielle Geschehen in der Welt nichts als ‘Umgestaltung der beiden Substanzen’: Masse und Energie“ 

Ostwald, W.: Die Aufgaben der physikalischen Chemie. Humboldt 6 (1887), Juli, S. 249 ff.

Neuigkeiten

 

Neuer Vorstand der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft

  • Geschrieben von Michael Handschuh
  • Veröffentlicht: 24. März 2022
  • Erstellt: 07. Mai 2022

Die Mitgliederversammlung der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V. hat in ihrer Sitzung am 19. März 2022 Prof. Dr. Bernd Abel, Inhaber der Professur „Technische Chemie der Polymere", Fakultät für Chemie und Mineralogie, Institut für Technische Chemie und Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig, für die Amtszeit bis 2024 zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dr. Michael Handschuh, Promotion in Physikalischer Chemie und seit 2016 im Ruhestand, wiedergewählt.

Die Mitgliederversammlung hat dem langjährigen Vorsitzenden, Prof. Dr. Knut Löschke, für sein erfolgreiches Wirken und sein Engagement für die Gesellschaft herzlich gedankt.

Auf der Grundlage des Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 19. März 2022 wurde Dr. Matthias Friese, Promotion in Anorganischer Chemie und Fachbegutacher für Prüflaboratorien sowie öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumern und an Gebäuden, als weiterer stellvertretender Vorsitzender am 30. März 2022 in den Vorstand kooptiert.

 

 

 

Sonderheft "Max Bodenstein und Wilhelm Ostwald in ihren Briefen" erschienen

  • Geschrieben von Michael Handschuh
  • Veröffentlicht: 22. Dezember 2021
  • Erstellt: 22. Dezember 2021

 

Die Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft e.V. hat kürzlich das Sonderheft 25/2021 „Max Bodenstein und Wilhelm Ostwald in ihren Briefen“ herausgegeben, dessen Publikation durch die Wolfgang J.-Hönle Stiftung „Kunst und Chemie“ bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. unterstützt wurde. Diese durch Wladimir Reschetilowski und Lothar Beyer kommentierte Briefausgabe setzt die von Karl Hansel (1942-2006) begründete Reihe der Briefwechsel Ostwalds mit seinen Assistenten fort, zu denen auch einer der Weggefährten Ostwalds und bedeutender Physikochemiker Max Bodenstein (1871-1942) gehörte.

Max Bodenstein gilt als Begründer der chemischen Kinetik. Nach ihm benannt ist das Bodenstein´sche Quasistationaritätsprinzip zur mathematischen Beschreibung der Kinetik von Folgereaktionen mit einem reaktiven Intermediat in quasistationärer Konzentration sowie die Bodensteinzahl (Bo), mit der die axiale Durchmischung der Reaktionsmasse in Rohrreaktoren charakterisiert wird. Der Briefwechsel zwischen Bodenstein und Ostwald stammt vollständig aus dem Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und umfasst insgesamt 28 Briefe/Postkarten im Zeitraum zwischen 1893 und 1932, inkl. einiger Schreiben von und an die jeweiligen Ehepartner.

Aus der Korrespondenz, die anfänglich nur die Publikationsanliegen Bodensteins in der Ostwald´schen Zeitschrift für physikalische Chemie betraf, entwickelte sich später ein fast familiärer brieflicher und persönlicher Kontakt zwischen den Familien Bodenstein und Ostwald.

Die Onlineversion des Sonderheftes ist unter https://wilhelm-ostwald.de/joomla/images/sonderhefte/SH_25.pdf verfügbar. Das gedruckte Sonderheft kann zu einem Preis von 8 Euro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

 

 

 

Unterkategorien

In Zukunft möchten wir hier auf eine Auswahl an Neuerscheinungen zum Leben und Wirken Wilhelm Ostwalds und zu weiterführenden Überlegungen hinweisen. Wir bitten alle Freunde unserer Gesellschaft um Hinweise und, wenn möglich, auch um Einschätzungen.