Wilhelm Ostwald schreibt in seiner Selbstbiografie:
Mein Vater war zur Zeit meiner Geburt ein ganz armer aber geschickter und unternehmungslustiger Handwerker, der nach langen Wanderjahren als Böttchergeselle im inneren Russland sich in seiner Vaterstadt als Meister niedergelassen und eine ebenso arme Bäckerstochter geheiratet hatte. Das erste erarbeitete Geld verwendete er zum Ankauf eines eigenen Häuschens. Es langte nur zu einem sehr dürftigen Heim in der billigsten Gegend, nämlich am äußersten Rande der Moskauer Vorstadt in den "Sandbergen", einem breiten unfruchtbaren Dünenzug, der die Stadt nach Osten begrenzte. Dies mein Geburtshaus ist bald hernach unter dem Bahndamm des Riga-Dünaburger Schienenweges begraben worden, so dass ich es selbst niemals bewusst gesehen habe. (aus: Lebenslinien, Band 1)
Vater: Wilhelm Gottfried Ostwald, 1824-1903
Mutter: Elisabeth, geb.
Leuckel, 1832-1920
älterer Bruder: Eugen Ostwald (1851-1932), 1920 Prof. f.
Forstwissenschaft an der Lett. Univ. Riga
jüngerer Bruder:
Gottfried Ostwald (1855-1918), Unternehmer, Besitzer einer Eisengießerei.
Am 24.4.1880 heirateten Wilhelm Ostwald und Helene v. Reyher (1854-1946).
Vater: Carl von Reyher (1817-1889), Titulärrat
am Livländischen Hofgericht
Mutter: Mathilde, geb. Ulmann (1821-1904)
Aus der Ehe stammen fünf Kinder:
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geb. 1882 in Riga |
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gest. 1960 in Großbothen |
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geb. 1883 in Riga |
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gest. 1943 in Dresden |
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geb. 1884 in Riga |
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gest. 1968 in Großbothen |
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geb. 1886 in Riga |
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gest. 1958 in Freiburg im Breisgau |
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geb. 1890 in Leipzig |
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gest. 1958 in Leipzig |
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