Wilhelm Ostwald
stellt in seiner Autobiografie fest, dass ihm das Schreiben keinerlei
Schwierigkeiten bereitet habe. Der Eigenbau-Federhalter musste einen hinreichend
großen Tintenvorrat aufnehmen und die selbstgemachte Tinte schnell trocknen, um
ein zügiges Arbeiten zu ermöglichen. Ostwald schrieb fast druckfertig, seine
Manuskripte weisen sehr wenig Korrekturen auf.
Später benutzt
Wilhelm Ostwald auch eine Schreibmaschine. Er vermerkt, dass ihm das
gleichmäßige Klappern der Tasten wie Musik erklinge und regelrecht Vergnügen
bereite. Zeitweise besprach Wilhelm Ostwald auch einen Parlographen, die
Verarbeitung der Wachswalzen oblag einem Sekretär.
Wilhelm Ostwald
hinterließ zu vielen Wissensgebieten und Themen ein umfangreiches
wissenschaftliches Schrifttum. Paul Walden, sein erster Biograf, gibt zum
25jährigen Doktorjubiläum von Wilhelm Ostwald im Jahre 1903 den Umfang der
wissenschaftlichen Schriften mit ca. 20.000 Lexika-Seiten an. Bis zum Tode des Gelehrten im Jahre
1932 dürfte sich dieser Umfang mehr als verdoppelt haben. Bisher liegen zwei
Bände eines Gesamtschriftenverzeichnisses
vor, aber noch keine abschließende Zählung.
Verzeichnis
1.
Titelliste der
von Wilhelm
Ostwald verfassten eigenen
Bücher, einschließlich der Nachauflagen und Über
setzungen in andere Sprachen
1.
Von Wilhelm Ostwald gegründete
Zeitschriften und Reihen, von ihm herausgegebene Bücher sowie
Übersetzungen (Auswahl)
2. Nachgelassene und unveröffentlichte Manuskripte
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